Geyen holt 25 Spieler aus der C-Liga

Rückkehrer Maurice Langen
Rückkehrer Maurice Langen

 

Der SC Germania Geyen hat nur zwei Wochen nach dem Rückzug der ersten Mannschaft aus der Bezirksliga die Weichen für die neue Saison in der Kreisliga A gestellt. Die dritte Mannschaft aus Lövenich/Widdersdorf (Kreisliga C) kommt samt Trainer

Geyen. Nur zwei Wochen nachdem der SC Germania Geyen seine erste Mannschaft aus der Fußball-Bezirksliga 3 zurückgezogen hat, gelang es dem Traditionsverein aus dem Pulheimer Stadtteil bereits, die Weichen für die kommende Spielzeit in der Kreisliga A zu stellen. „Wir haben einen Trainer und eine Mannschaft für die kommende Saison”, freut sich der neue Vereinsvorsitzende Patrick Gartmann, der das Amt erst vor einigen Wochen übernahm und einen am Boden liegenden Verein vorfand.

Doch dank persönlicher Kontakte gelang es Gartmann, Trainer Björn Effertz und die gesamte dritte Mannschaft des SV Lövenich/Widdersdorf zu einem Vereinswechsel zu überreden. 25 Spieler des C-Ligisten werden ihrem Trainer nach Geyen folgen. „Wir haben lange Gespräche geführt und freuen uns, dass sich diese junge Mannschaft entschieden hat, in der kommenden Saison für den SC Germania aufzulaufen”, sagt Gartmann. Dabei sind die im Schnitt 22 Jahre alten Lövenicher längst keine Unbekannten mehr: Ende Februar traten die Akteure in der Unterhaltungssendung „Wetten dass..?” auf. Mit ihrer Idee, die Mitspieler anhand der Beinbehaarung zu erkennen, hatten Spielertrainer Effertz und sein Teamkollege Michael Prowaznik bei der Wahl zum Wettkönig allerdings keinen Erfolg.

 

An seiner künftigen Wirkungsstätte will der 28-jährige Effertz, der in Geyen nicht mehr selbst auf dem Platz stehen wird, mehr Erfolg haben: „Ich habe bei der Germania gespielt und noch immer das tolle Umfeld in Erinnerung. Der ganze Ort ist fußballverrückt. Das Konzept des Vereins stimmt mit meinen Vorstellungen überein — daher freue ich mich sehr auf die Herausforderung.”

 

Schon vor der Saison kamen viele Neue - und gingen im Winter

 

Schon vor dieser Saison hatten die damaligen Geyener Verantwortlichen mit Karsten Hemsath einen ehemaligen Spieler ihres Klubs als Trainer präsentiert, der mit zahlreichen Spielern vom SC West kam. Doch bereits im Winter war von den zwölf aus Ehrenfeld gekommenen Spielern keiner mehr übrig. Dass sich ein solches Szenario wiederholt, glaubt der neue Vorstand nicht. „Der Unterschied ist, dass viele der Lövenicher Spieler aus Pulheim kommen und einen Bezug zum Verein haben”, erklärt Gartmann.

 

In der Tat kehren unter anderem Hendrik Wawers und Maurice Langen an alte Wirkungsstätte zurück. „Wir wollen mit Leuten aus der Region etwas aufbauen und über die Kameradschaft zum Erfolg kommen”, erklärt Effertz. Große finanzielle Versprechungen werde es in Geyen ohnehin nicht mehr geben, kündigt Gartmann an, der den Verein in eine gesicherte Zukunft führen möchte. Auf die neue Mannschaft, die aktuell noch im oberen Tabellendrittel der Kreisliga C mitspielt, wartet in der kommenden Saison in jedem Fall eine große Herausforderung: „Wir haben die Chance, uns in der A-Liga zu beweisen und werden mit unserer Aufgabe wachsen”, ist Effertz überzeugt. Im ersten Jahr hat der Klassenerhalt im Kreisliga-Oberhaus Priorität. Er und seine Spieler verlassen den SV im Guten. „Wir haben vor einem Jahr als eigenständige Mannschaft begonnen und uns ohnehin selbst um alles gekümmert. Die Verantwortlichen haben Verständnis für diesen Schritt”, sagt Effertz.

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Kommentare: 2
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